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<lom:langstring xml:lang="de">&quot;Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?&quot;: Analyse und Vergleich der musikalischen Personencharakterisierung in den Erlkönigvertonungen von Loewe, Schubert und Zelter</lom:langstring>

  
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<lom:langstring xml:lang="de">Bachelorarbeit
Bachelorstudium Gesang
RA 033 135</lom:langstring>

  
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<lom:langstring xml:lang="de">ABSTRACT:

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich der Erlkönigvertonungen von Franz Schubert, Carl Friedrich Zelter und Carl Loewe. Dabei soll vor allem die musikalische Charakterisierung der in der Ballade vorkommenden Protagonisten und damit einhergehende unterschiedliche Lesarten des Stoffes durch den jeweiligen Komponisten im Fokus der Untersuchungen stehen. Zunächst soll ein kurzer Überblick über die Entstehung und den Kontext des Goethe Textes, aber auch der behandelten Kompositionen gegeben werden. Die darauffolgenden Abschnitte beschäftigen sich spezifisch mit der Auseinandersetzung und Analyse der musikalischen Darstellung der Personen Erzähler, Vater, Sohn und Erlkönig in den zu vergleichenden Vertonungen. Durch die vorwiegend dialogische Form der Ballade offenbart sich der Charakter der Protagonisten sowie ihre mit der Handlung verbundenen Emotionen im jeweiligen Sprechakt. Dies verlangt auch im Hinblick auf die Vertonung eine musikalische Differenzierung der handelnden Personen. Die hier erwähnten Komponisten haben diese Unterscheidung auf je unterschiedliche Art und Weise umgesetzt.
Besonders auffällig ist dabei die Figur des Erlkönigs, die sich sowohl bei Zelter, Loewe als auch Schubert in ihrer kompositorischen Realisierung am stärksten von den anderen Protagonisten abhebt.</lom:langstring>

  
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